16. Dortmunder Friedenslauf


Pfingstmontag, 24. Mai 2010 -- Dortmund, Kirchlinde

Bereits im dritten Jahr zeigt sich das Wetter zu Pfingsten von seiner besten Seite und beschert den Läufern beim traditionellen Friedenslauf am Pfingstmontag nahezu beste Laufbedingungen.

Nahezu beste Laufbedingungen deshalb, weil die Halbmarathonläufer- innen und - läufer, trotz der frühen Startzeit um 9:45 Uhr auf der zweiten Runde durch den Rahmer Wald mit bereits hohen Temperaturen rechnen mussten.

So erklärt sich sicherlich auch, dass viele Starter die 10 Km Runde vorzogen, was die Teilnehmerzahl auf dieser Distanz nahe an die Rekordmarke aus dem Jahr 2003 brachte. 291 Läuferinnen und Läufer entschieden sich letztlich für die 10 Km. Immerhin noch 130 für den Halbmarathon.

So wurde die Rekordteilnehmerzahl aus dem Jahr 2005 (808 Teilnehmer) mit 792 Teilnehmern nur knapp verfehlt.

Neben dem Wetter sicherlich auch auf Grund der Tatsache, dass der Friedenslauf bei vielen Läuferinnen und Läufern äußerst beliebt ist und neben den reizvollen Laufstrecken durch den Rahmer Wald ein tolles Umfeld im Start- und Zielbereich zu bieten hat.

Dass der Karstadt Marathon dem Friedenslauf inzwischen keine Konkurrenz mehr macht ist dabei sicherlich kein Schaden.

 

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Dass der Friedenslauf für die Läuferinnen und Läufer des Lauftreffs Bittermark inzwischen schon eine Pflichtveranstaltung geworden ist, sieht man nicht nur an den Startern, sondern vor allem an den Treppchenplätzen, die in den letzten Jahren immer wieder erlaufen wurden.

Nachdem am Start kein Bekannter schneller Läufer über die Halbmarathondistanz  gesichtet wurde, konnte man schon spekulieren, ob es Stefan Puchtinger schaffen würde seinen 4. Sieg herauszulaufen.

Schon bei der Wende war allerdings klar, dass es heute wahrscheinlich nicht zu einem Sieg reichen würde, nachdem Markus Held von der LG Wuppertal als erster die Wendemarke umrundete. Der Vorsprung hielt bis ins Ziel und betrug dort souveräne 4 Minuten. In 1:16:47 ging der Sieg damit in einer für das Wetter und die Strecke sehr guten Zeit (fünftbeste je gelaufene Zeit) an Markus Held. Dritter wurde Tim Apfelbach mit schon deutlichen 7 Minuten Rückstand auf den 2. Platz.

Bei den Frauen konnte Rita Nowottny-Hupka ihren dritten Gesamtsieg nach Hause laufen, obwohl die Strecke für die Läuferin des LT Wischlingen, die dieses Jahr erneut für die 100 km von Biel trainiert fast schon zu kurz ist.

Auf den Plätzen landeten Bigrit Kranenberg, sowie Petra Lenfers-Lücker schon mit deutlichem Rückstand.

 

Matthias Kamp (diesmal für das Bunert Running Team startend) konnte seinen 3. Platz aus dem Vorjahr wiederholen und musste sich erneut Georg Kott, der eine starke Zeit von 35:18 lief, geschlagen geben. Ebenfalls vor ihm, und damit auf dem 2. Platz kam Sascha van Staa ins Ziel, der seine Zeit aus dem Vorjahr um 1:40 Min. verbesserte.

 

Nachdem sich Uta Doyscher in diesem Jahr für die 10 km entschieden hatte, war klar, dass die ersten Plätze nur über sie führen würden. Und so siegte sie letztlich souverän in 40:51 vor Ulrike Lange und Svenja Bähner.

 

Nach zahlreichen Podestplätzen in den Vorjahren konnte Mario Volmer über 5 km endlich einen verdienten ersten Platz nach Hause laufen. In 17:38 konnte er sich vor 2 Läufern des PV Triathlon Witten behaupten. Matthias Hölscher und Ludger Küperkoch mussten sich am Ende doch mit Abstand geschlagen geben.

 

Birgit Schönherr konnte über 5 km ihren dritten Sieg nach Hause laufen und blieb damit als einzige Frau über 5 km mit 19:09 unter 20 Minuten. Auf den Plätzen folgten Stefanie Klingenberg, sowie Carina Huhn in erfreulichen 22:46.

 

Da Fabian Dillenhöfer verletzungsbedingt nicht an den Start gehen konnte, musste sein Bruder Timo über 1,2 km im Schülerlauf in die Bresche springen. In 3:39 konnte er das enge rennen für sich entscheiden.

Bei den Mädchen siegte Mara Hölscher in tollen 4:09, mit denen sie unter den Jungs immer noch 6. geworden wäre.

 

Insgesamt darf man erneut eine positive Bilanz für den läuferischen Pfingstmontag ziehen.

Steigende Teilnehmerzahlen, gute Stimmung im Start- und Zielbereich sowie eine positive Resonanz der Läuferinnen und Läufer lassen keinen Zweifel daran, dass sich der Friedenslauf am Pfingstmontag bewährt hat.

 

Danke allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für die Unterstützung und bis zum 17. Friedenslauf in 2011.


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